Das Kurhaus Bernburg
Eigentlich nennt es sich Kultur- und
Tagungszentrum, ein Teil auch Anhaltiner Säle,
aber in
Bernburg ist es eben das Kurhaus.
Im Tourismusführer 2000 für Bernburg und Umgebung, herausgegeben von der Bernburger Freizeit GmbH mit Unterstützung der Stadt Bernburg und des Fremdenverkehrsverband Bernburg und Anhalt e.V., findet sich darüber folgender kurzer Artikel:
"Anhaltiner Säle im Kurhaus
Zu Beginn dieses Jahrhunderts nutzte Bernburg
seine natürlichen Salzvorkommen, um sich als Kur- und Heilbad zu etablieren. Zu
diesem Zweck wurde am 8. November 1902 das Kurhaus eingeweiht.
Das eindrucksvolle Gebäude präsentiert sich in der charakteristischen Übergangsarchitektur
vom Historismus zum Jugendstil. Beeindruckend ist
auch die Lage. In wenigen Minuten können sowohl die geschäftige Innenstadt,
als auch die zahlreichen Freizeitangebote des Erhohlungsgebietes erreicht
werden. Günstig ist auch die direkte Anbindung an die B
185, der Verbindung zwischen Bernburg und Aschersleben.
Zu Beginn der 50er Jahre wurde der Kurbetrieb endgültig
eingestellt. Der vorhandene hohe gesellschaftliche Anspruch des Gebäudes mündete
in der intensiven Nutzung als Kreis-Kulturhaus. Heute bieten die Räumlichkeiten
der Anhaltiner Säle Platz für vielfältige Nutzung. Dafür sorgen das einzigartige
Ambiente, eine moderne Ausstattung sowie die Erfahrung und Flexibilität der
Betreiber. Durchschnittlich 360 Veranstaltungen im Jahr sind der Beweis für
Akzeptanz und Qualität.
Ob Tagungen, Seminare oder
Festlichkeiten - diese Voraussetzungen werden auch immer mehr durch private
Veranstalter genutzt. Die Anhaltiner Säle gehören, ebenso wie das
Carl-Maria-von-Weber Theater und das Metropol, zu der Bernburger Theater-
und Veranstaltungs GmbH."